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08. Juli 2014

Praktische Einblicke beim Aktionstag "Patientensicherheit und Qualität"

Welche objektiven Kriterien für die Qualität eines Krankenhauses sprechen, darüber informierten Mitarbeiter des Klinikums Dritter Orden, während sie in den frühen Abendstunden des 08. Juli 2014 eine kleine Besuchergruppe durch unterschiedliche Bereiche des Hauses führten. Das Nymphenburger 574-Betten-Haus hatte zu dem Aktionsabend "Patientensicherheit und Qualität" eingeladen, um der interessierten Öffentlichkeit einen praxisorientierten Einblick in den Klinikalltag zu gewähren.


Wer sich zur Behandlung in ein Krankenhaus begibt, hat zu Recht ein großes Interesse daran, dass diese in der bestmöglichen Qualität durchgeführt wird. Die eigene Sicherheit will er hierbei ebenfalls gewährleistet wissen. Mehr als die Hälfte der Patienten wird elektiv, also geplant, in ein Krankenhaus aufgenommen. Sie können daher in der Regel selbst entscheiden, welcher Klinik sie ihr Vertrauen schenken möchten. Worauf es bei der Suche nach dem richtigen stationären Behandlungspartner im Allgemeinen ankommt, und was an Qualität und Sicherheit speziell im Klinikum Dritter Orden erwartet werden kann, erläuterte Dr. Rüdiger Schaar, Leiter der Organisationsentwicklung während seines kurzen Einführungsvortrags zum Thema "Patientensicherheit und Qualität".

Einen praxisorientierten Einblick in den Klinikalltag gewann die kleine Besichtigungsschar im Anschluss, als sie beispielsweise die neuen Räume der Endoskopieaufbereitung in Augenschein nahm. Den Weg eines Patienten von der OP-Einleitung bis hin zur Überleitung in den Aufwachraum erklärten zudem anschaulich Gerhard Schulz, Leiter der Anästhesie und Intensivpflege und OP-Schwester Hella Kämper. In einem der Operationssäle des Hauses präsentierten sie nicht nur die moderne Ausstattung. Dort demonstrierten sie auch, wie die Sicherheit des Patienten im Klinikum Dritter Orden mittels einer OP-Checkliste und eines sogenannten Team-Time-Outs (letztes Innehalten des OP-Teams ehe der Eingriff beginnt) gewährleistet wird. Mit dem guten Gefühl, dass bei solch hohen Sicherheitsstandards kein Tupfer oder Skalpell im Bauch des Patienten vergessen werden kann, setzte die Besuchergruppe ihren Rundgang fort. Um sich von Dr. Kristin van der Mühlen, Leitung Hygieneabteilung und Hygienefachkraft Bettina Soria Parra als Nächstes die Methoden der sicheren Händedesinfektion zeigen zu lassen. Die Desinfektion der Hände ist ein wichtiger Bestandteil der Krankenhaushygiene und daneben eine von vielen, unerlässlichen Maßnahme zur Gewähr der Patientensicherheit und Qualität.

Ausgerichtet wurde der Informationsabend im Rahmen der Themenwoche "Wann immer das Leben uns braucht“, die vom 7. bis zum 11. Juli 2014 auf Initiative der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) durchgeführt wurde. Neben dem Klinikum Dritter Orden beteiligten sich rund 50 weitere Kliniken aus ganz Bayern an dieser Veranstaltungswoche.

 

Kontakt:
Petra Bönnemann
- Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit -
Telefon: 089 1795-1712
petra.boennemann@dritter-orden.de